INSPIRATIONEN
Herzlich Willkommen auf unserer Inspirationsseite. Hier findest du Schreibtipps, Ideen, Motivationstipps, kleine Übungen, Rezepte und vieles mehr, was dir das Schreiben erleichtert, deine Schreibzeit versüßt und dich glücklich macht. Lass dich von unseren kleinen Beiträgen inspirieren. 

3 Fragen an Meike Werkmeister

Die liebe Meike hat unsere Fragen beantwortet. Sie ist Journalistin und Autorin. Sie erzählt dir, warum sie gerne Liebesbücher schreibt, was sie an Sankt Peter Ording als Setting ihrer Bücher reizt und wie ihr Weg vom Manuskript, bis zur erfolgreichen Buchveröffentlichung bei einem Verlag, war.

Was reizt dich am Genre Liebesroman?

Ich habe im Grunde nie eine bewusste Entscheidung für ein Genre getroffen, sondern von Anfang an einfach die Geschichten geschrieben, die ich erzählen wollte. Das ist auch das, was ich den Teilnehmer*innen meiner Schreibseminare rate: Es geht nicht darum, eine Geschichte zu konzipieren, die sich verkaufen lässt. Zuallererst geht es darum, eine Geschichte zu finden, die man erzählen möchte, für die man brennt – den Rest kann man dann nur noch bedingt beeinflussen. In meinen Romanen spielt die Liebe immer eine Rolle, weil ich finde, dass es das ist, was uns Menschen in unserem tiefsten Inneren antreibt. Das muss aber nicht immer die romantische Liebe sein, sondern auch die zu Freund*innen oder der Familie.

3 Fragen an Katja Frixe 

Die großartige Katja Frixe hat unsere Fragen beantwortet. Sie ist Kinderbuchautorin und entführt uns in eine Welt der kindlichen Unbeschwertheit und inspiriert uns dazu, die Welt jeden Tag für einen kurzen Moment aus Kinderaugen zu betrachten. 


Wie bist du zum Schreiben von Kinderbüchern gekommen?

Rückblickend betrachtet haben Kinderbücher schon immer eine große Faszination auf mich ausgeübt. Meine Pixibuch-Sammlung habe ich selbst als Jugendliche noch wie einen Schatz gehütet und die Bücher von Astrid Lindgren habe ich immer und immer wieder gelesen. Als ich während meines Pädagogik- Studiums ein Praktikum in einem Kinder- und Jugendbuchverlag gemacht habe, war es vollends um mich geschehen: Ich wusste, dass ich einen Beruf ergreifen wollte, der mit Kinderbüchern zu tun hat. Also habe ich nach dem Studium ein Volontariat absolviert und im Anschluss einige Jahre als Lektorin in Kinder- und Jugendbuchverlagen gearbeitet. Während dieser Zeit hatte ich immer wieder Buchideen, die ich an Autor:innen weitergegeben habe – bis irgendwann jemand zu mir sagte: Warum schreibst du eigentlich nicht selbst? Ich habe es einfach mal ausprobiert und großen Gefallen daran gefunden. Heute kann ich mir keinen schöneren Beruf vorstellen. Und dieser Jemand von damals ist heute meine Agentin, die Buchprojekte mit mir entwickelt und an die Verlage verkauft.


Wo und wie findest du deine Inspirationen und Ideen?

Eigentlich überall. Wenn man aufmerksam durchs Leben geht und stets Augen, Ohren und das Herz offen hält, kommt ganz viel zu einem. Bei mir fließen sehr viele Begegnungen, Begebenheiten, Gespräche und Empfindungen aus dem realen Leben in meine Geschichten ein.



Was verbindest du mit der Nordsee und Sankt-Peter-Ording, dem Handlungsort deines neuen Buches?

Ich liebe das Meer, überall auf der Welt, zu jeder Jahreszeit. Mit meinen Eltern bin ich schon als kleines Kind auf die ostfriesischen Inseln gefahren und ich vermute, dass sie mir deswegen bis heute so nah sind. Ich mag das Raue der Nordsee, die Dünen, den Wind, wie sie an einem Tag klar wie karibisches Wasser und am nächsten stürmisch und düster wirken kann. Sankt-Peter-Ording ist von meiner Wahlheimat Hamburg aus einer der am schnellsten erreichbaren Nordseestrände. Deshalb fahren wir dort oft an den Wochenenden hin. Jedes Mal, wenn wir ankommen, denke ich: Wie gut, dass wir das gemacht haben. Diese Luft und Weite dort vermittelt mir ein Gefühl von Freiheit und Ruhe. Und wirkt enorm inspirierend auf mich. Wenn ich mir den endlos breiten Strand dort anschaue, die Deiche, auf denen die Schafe grasen, die alten Reetdachhöfe und Leuchttürme, dann fallen mir direkt Geschichten ein. Deswegen wollte ich Tonis unbedingt hier spielen lassen.

Was war dein Weg von deiner allerersten Idee bis zum Verlag und verschiedenen Bestsellern?

Ich habe im Grunde immer schon ein bisschen geschrieben. Ernsthaft an meine erste Romanidee habe ich mich 2010 gesetzt. Ich habe damals als freie Journalistin und Kolumnistin ziemlich schnell eine Agentur gefunden. Verkauft und verlegt wurde dieses erste Buch jedoch leider nicht. Danach habe ich noch einige Romane angefangen, einen auch fertig geschrieben, der 2016 bei dotbooks, einem reinen E-Book-Verlag erschien. Das war eine wertvolle Erfahrung für mich, weil ich erlebte, wie ein Lektorat abläuft, wie die Zusammenarbeit mit einem Verlag, Online-Leserunden und Marketing funktionieren. Mit dem Manuskript, das ich danach anfing, habe ich die Agentur gewechselt, was sich für mich als der entscheidende Schritt entpuppte. Meine neue Agentin war streng mit mir, sie hat mich Exposé und Leseprobe zigmal umschreiben lassen, bis sie endlich zufrieden damit war und es an Verlage herausgeschickt hat. Aus dieser Leserprobe wurde schließlich „Sterne sieht man nur im Dunkeln“, mein erster Beststeller bei Goldmann. Er erschien 2019, neun Jahre, nachdem ich ernsthaft angefangen hatte zu schreiben. Das ist mein wichtigster Tipp an alle, die von einer Veröffentlichung träumen: immer weiterschreiben. Nur wer dranbleibt, kann es irgendwann schaffen.


Was macht für dich ein gutes Kinderbuch aus?

 Für mich  ist bei einem Kinderbuch immer der Wohlfühlfaktor entscheidend – Schauplätze, die man mit all ihren Farben, Gerüchen und Geräuschen sofort vor Augen hat, sympathische Charaktere mit Witz sowie eine kindgerechte Sprache.


Poetische Antworten auf 3 Fragen

"Schreiben ist bleiben. Bleiben im kostbarsten aller Momente, in diesem

Augenblick. Mich berühren lassen und verweilen für die Länge eines Wortes, einer kleinen Leidenschaft. [...] Die Feder eilt, fast fliegt sie in

dem ihr eigenen Tempo von links nach rechts über das Blatt. Schaut großzügig

über Unwesentliches am Wegesrand hinweg und greift alles auf, was für sie jetzt

von Belang ist. [...] Die Muse, ja, ich sprach schon von ihr. Gar ehrenwert und ohne Namen. Sie zeigt sich mit tausend Gesichtern. [...] Und wenn Du mich fragst, an welchem Platz sie verweilt, wird sie Dich bitten, selbst zu schauen. Zu schauen, zu spüren, so offen, wie’s geht,

vorbehaltlos und liebend."




Die großartige Brigitte Windt vom Schreibraum Berlin hat unsere Fragen beantwortet: Voller Poesie und Liebe nimmt sie uns mit in ihre Schreibwelt und hat uns beim Lesen sehr beeindruckt. Seid gespannt auf eine wunderbare Portion Kreativität! 

Hier könnt ihr Brigittes Antworten auf unsere Fragen lesen: 

Poetische Antworten auf 3 Fragen von Writers Concept
Poetische Antworten auf drei Fragen.pdf (66.95KB)
Poetische Antworten auf 3 Fragen von Writers Concept
Poetische Antworten auf drei Fragen.pdf (66.95KB)

 

Tipps für einen produktiven Schreibtag

 

Wir haben einige Tipps gesammelt, die dir helfen können, deinen Schreibtag so produktiv wie möglich zu gestalten.


Hast du schon überlegt, ...

... deinen Arbeitsplatz vorzubereiten (ein großes Glas Wasser bereitstellen, Lüften, ...)

... ein Schreibritual einzuführen? Was kann dir helfen, um Konzentration zu sammeln?

... dir explizite Ziele zu setzen und sie, wenn möglich, in kleinere Einheiten zu unterteilen?

... in Abschnitten zu arbeiten? Du könntest zum Beispiel kleine kreative Einheiten wählen oder dich daran orientieren, wie lange du dich konzentrieren kannst.

... immer wieder zu überprüfen, ob dein Arbeiten noch den gesteckten Zielen entspricht oder du dich verzettelst? 

... dich genau zu fokussieren, welchen Figuren du dich widmen möchtest, dem Protagonisten oder Antagonisten? Versuche konzentriert zu bleiben und dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

... eine kleine Inspirationspause zu machen? Wie wäre es mit einem kurzen Spaziergang oder Motivationstanz? Wo findest du Inspiration?

... am Ende deines Tages zu reflektieren? Bist du zufrieden mit dir? Bist du heute deinem Ziel, einen Roman zu schreiben, einen Schritt näher gekommen?


Welche Tipps hast du für einen produktiven Schreibtag? Schreib uns gerne unter info@writers-concept.de




Schreib-Inspirationsaufgabe


Schreibe eine 5-Tages-Geschichte. Du darfst jeden Tag nur einen Satz schreiben. Das heißt, deine Geschichte wird zum Schluss nur aus fünf Sätzen bestehen. Versuche mit diesen wenigen Geschichten-Bausteinen über einen Protagonisten und einen Antagonisten zu schreiben und ein Setting zu wählen. Das wird dich schulen, so prägnant wie möglich zu formulieren und das in Worte zu fassen, was wirklich wichtig ist. 

 








Produktiver Schreibtag








Personen - Checkliste


Protagonist  und Antagonist sind die wichtigsten Personen in deinem Roman. 

In der  Figurenentwicklung schreibst du deiner Figur verschiedene Eigenschaften zu, so gewinnt dein  Buch an Tiefe. 

Hast du dir schon über folgendes Gedanken gemacht?

-Äußeres Erscheinungsbild

-Entwicklung deiner Person

-Äußere Einflüsse

- Stärken und Schwächen

-Beziehungen zwischen den verschiedenen Figuren



Schreibplatz gestaltenEs ist wichtig, dass du dich beim Schreiben wohlfühlst, gestalte deine Schreibplatz besonders schön. Bereits dies ist eine wichtige Voraussetzung für deinen Roman!


 



Dein Schreibplatz


Du solltest jeden Tag Freude verspüren, wenn du dich an deinen Schreibplatz setzt, es sollte ein richtiger Lieblingsort werden. 

Überlege dir, wo du am liebsten schreiben möchtest. Hast du einen Schreibtisch, schreibst du im Wohnzimmer und hast dort einen Bereich für dich, oder gibt es einen Platz in deiner Wohnung, den du dir fürs Schreiben gestalten möchtest? 

Welche Gegenstände machen deinen Schreibplatz schön?

Sind es Blumen, vielleicht ein hübsches Foto von deiner Familie oder Freunden? Es kann auch ein inspirierendes Natur- oder Architekturbild sein. Vielleicht ist die Wand über deinem Platz noch frei. Möchtest du dort einen motivierenden Spruch aufhängen oder vielleicht eine Bilderkollage die deine Hauptfigur treffend beschreibt und dich beim Schreiben immer an ihre wichtigsten Eigenschaften erinnert?

Wenn du deinen Schreibplatz liebevoll herrichtest, wirst du immer Freude und Motivation verspüren, dich dort hinzusetzen und zu schreiben. 




Fühl dich wohl

Beim Schreiben soll es dir gut gehen. Fühl dich wohl!  

Mach dir etwas Leckeres zu Trinken, wie wäre es mit einer Tasse Tee? Vielleicht hast du auch Lust auf etwas Frisches und presst dir einen Saft aus, oder machst dir ein Smoothie.

Auch ein Apfel, oder eine Schale mit Obst kann ein Muntermacher sein. Achte auf dich und deinen Körper. Ein großes Glas Wasser sollte immer an deinem Arbeitsplatz stehen. Trinke ausreichend, nur so kannst du dich auch längere Zeit am Stück konzentrieren. Vergiss nicht zwischendurch einmal die Fenster zu öffnen und den Raum zu durchlüften.

Voraussetzung fürs Schreiben - Inspirationspause - Motivationspause





 
 
 
 
Instagram